Aus der Studienordnung für den Bachelor Lateinische Philologie bzw. entsprechender Modulangebote (FU-Mitteilung Nr. x/2007, S. xx)

 

§ 4 Lehr- und Lernformen

 

(1) Vorlesungen vermitteln entweder einen Überblick über einen größeren Gegenstandsbereich des Faches und seine methodischen bzw. theoretischen Grundlagen oder Kenntnisse über ein spezielles Stoffgebiet und seine Forschungsprobleme.

(2) Grundlagenseminare sollen einen Überblick über einen größeren Gegenstandsbereich des Faches oder Kenntnisse über ein spezielles Stoffgebiet und seine Forschungsprobleme vermitteln. Sie erfordern im Vergleich zu den anderen Lehrveranstaltungstypen eine stärkere Beteiligung der Studierenden am Unterrichtsverlauf. Die Vermittlung methodischer Kenntnisse steht im Vordergrund.

(3) Aufbauseminare sind Lehrveranstaltungen, in denen die Studierenden anhand geeigneter Texte und Themen mit den Gegenständen und Methoden der Lateinischen Philologie vertraut gemacht und zu selbständigem Arbeiten und wissenschaftlicher Diskussion angeleitet werden. Sie erfordern im Vergleich zu den anderen Lehrveranstaltungstypen eine stärkere Beteiligung der Studierenden am Unterrichtsverlauf. Die in der Prüfungsordnung geforderten Hausarbeiten sind in der Regel an ein Aufbauseminar gebunden, daher soll hier auch Anleitung zum selbstständigen Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten gegeben werden.

(4) Das Seminar, das im Rahmen des Moduls „Lateinische Literatur im europäischen Mittelalter“ zu belegen ist, behandelt exemplarisch, vorzugsweise im Seminargespräch, einen oder mehrere Themenbereiche und leitet zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten an.  

(5) Lektürekurse dienen vornehmlich der kursorischen Originallektüre lateinischer (im Fall von Modul 7 Kernfach/60-LP-Fach auch griechischer) Texte und der Anleitung zum selbstständigen Lesen. Dabei werden auch literaturgeschichtliche, methodische und sprachwissenschaftliche Fragestellungen berücksichtigt.

(6) Übungen dienen dem Erwerb, der Festigung und Vertiefung von Kenntnissen im Bereich der Grammatik und Metrik sowie der Übersetzungsfähigkeit in beide Richtungen.

(7) Sprachpraktische Übungen dienen der Vermittlung eines Zugangs zu der auch für das Studium der Lateinischen Philologie notwendigen Kenntnis der altgriechischen Sprache.