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Aus der Studienordnung:
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Modul 7: Griechische Voraussetzungen der römischen Literatur |
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Lern- und Qualifikationsziele: Als abgeleitete Literatur entsteht die römische Literatur aus der und in Abgrenzung zur griechischen Literatur. Das Modul soll diesen Sachverhalt exemplarisch verdeutlichen und Lateinstudierende in die Lage versetzen, die im Rahmen jedes fundierten Lateinstudiums erforderliche Auseinandersetzung mit den Vorgängern der römischen Literatur zu leisten. Dabei werden zugleich die früher grundgelegten Kenntnisse der griechischen Sprache und Literatur geschult und vertieft. Im Rahmen des Lektürekurses, der daneben inhaltliche Schwerpunkte setzt, wird die Vertrautheit mit Vokabeln, Stammreihen, Formenbildung und Syntax der griechischen Sprache vertieft. Die Fähigkeit, mittelschwere griechische Prosatexte mit Hilfe eines Wörterbuchs ins Deutsche zu übersetzen, wird geschult. In der Übung werden Elementarkenntnisse in der Geschichte der griechischen Literatur und Mythologie vermittelt. Ferner wird an konkreten Beispielen gezeigt, wie der Aneignungs- und Abgrenzungsprozess griechischer Literatur durch römische Autoren vor sich gegangen ist. Da der Lateinunterricht in der Regel eine Einführung in die gesamte antike Welt darstellt, sind diese Kenntnisse insbesondere für künftige Lehrer/innen notwendig. |
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Beschreibung der Lehrveranstaltungen: Kurs (A) vertieft vorhandene Grundkenntnisse der griechischen Sprache und Grammatik und schult die Fähigkeit, anspruchsvollere griechische Prosatexte zu verstehen und mit Hilfe eines Wörterbuchs ins Deutsche zu übersetzen. Er dient damit zugleich der Vorbereitung auf das Graecum. Von den Studierenden wird erwartet, dass sie festgestellte sprachliche Lücken in den Bereichen Vokabular, Formenlehre und unregelmäßige Verben durch eigenverantwortliches Lernen und Wiederholen schließen; Anleitung dazu wird gegeben. In der Übung (B) werden Elementarkenntnisse in der Geschichte der griechischen Literatur und Mythologie vermittelt. Parallel werden, ausgehend jeweils von römischen Texten, griechische Vorbilder römischer Dichtung und Prosa exemplarisch behandelt. Die Auswahl bleibt der Lehrkraft überlassen. |
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Lehrveranstaltungen (Art) |
SWS |
Themenbereiche |
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(A) Lektüre |
4 |
Platon |
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(B) Übung |
2 |
Griechische Vorbilder der römischen Literatur |
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Voraussetzungen: 90 LP: Abschluss von Modul 3 ("Griechisch") (für Studierende ohne Graecum). Der Abschluss von Modul 3a ("Lateinische Literatur im europäischen Mittelalter") ist nicht zwingend nötig. 60 LP: Abschluss von Modul 5 ("Griechisch") (für Studierende ohne Graecum). Der Abschluss von Modul 5a ("Lateinische Literatur im europäischen Mittelalter") ist nicht zwingend nötig. |
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Arbeitszeitaufwand/Stunden insgesamt: 180 |
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Beginn: 3. Semester (90 LP) bzw. 5. Semester (60 LP) |
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Dauer des Moduls: Zwei Semester |
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Häufigkeit des Angebots: Jedes Wintersemester |
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Quelle: FU-Mitteilungen x/2007 vom xx.xx.2007, S. x bzw. x
Aus der Prüfungsordnung:
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Die erfolgreiche Teilnahme an Modul 7 wird durch zwei Modulteilprüfungen nachgewiesen. Die erste, zum Lektürekurs gehörige, ist eine 90minütige Klausur. Hier soll ein attischer Prosatext von ca. 100 Wörtern übersetzt werden, dazu sind einige sprachliche Zusatzfragen zu beantworten. Die Benutzung eines zweisprachigen Wörterbuchs ist gestattet. Die erfolgreiche Teilnahme an der Übung wird durch eine 20minütige mündliche Prüfung nachgewiesen. Es ist ein griechischer Text von maximal 60 Wörtern Länge zu übersetzen, an den Fragen zur griechischen Literatur und Kultur sowie ihrer Transformation im Lateinischen anzuknüpfen sind. Zur Vorbereitung auf die Übersetzung kann eine 20minütige Vorbereitungszeit gestattet werden. Die Ergebnisse der beiden Modulteilprüfungen gehen zu gleichen Teilen in die Modulnote ein.
Dem Modul sind 6 Leistungspunkte zugeordnet. |
Quelle: FU-Mitteilungen x/2007 vom xx.xx.2007, S. x bzw. x